Die Photoseiten
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Der Skulpturenweg ist ein installiertes Kunstprojekt, das 1987 während eines Bildhauersymposiums in Kreuzberg entstand. Daran beteiligt waren sieben Künstler, die ihre Arbeiten auf dem Weg zeigen.
Der Skulpturenweg, auch Menschenlandschaft Berlin genannt, beginnt am Schlesischen Tor (Schlesische Straße gegenüber Hausnummer 4) und endet am Gröbenufer. Die einzelnen Kunstwerke sind über einen Granitweg miteinander verbunden und erreichbar.
- Skulptur: „Dove Vai“ (ital: Wohin gehst du?) aus Bronze und Eisen von Andreas Wegner. Das Werk stellt ein liegendes nacktes Paar auf dem Gehweg dar.
- Skulptur: „Menschen in der Stadt“ aus weißen Carraramarmor von Mehmet Aksoy. Das Kunstwerk besteht aus neun Figuren. Der große Steinblock symbolisiert eine Menschenmenge, aus der eine Person heraustritt. Sieben Stelen stehen für einzelne Körperteile. Die abseits verharrende Figur zeugt von der Entwurzelung und fehlender Integration von Einwanderern.
- Skulptur: „Puppenruhe“ (direkt unter der Hochbahn) aus drei abstrakten Marmorelementen von Louis Niebuhr. Das Werk soll die Entwicklung des Schmetterlings als Sinnbild der Metamorphose in ein neues Leben darstellen.
- Skulptur: „Die Begegnung“ aus Keramik mit Beton und Bronze von Azade Köker. Die Skulpturengruppe umfasst fünf symbolisierte Frauenkörper.
- Skulptur: „Stehende Figur vor Reliefkörpern“ von Andres Frömberg. Das Werk zeigt einen stehenden Mann, der auf zwei Reliefkörper schaut.
- Skulptur: „Raumlinie“ aus Nirostastahlrohren von Rudolf Valenta. Das Kunstwerk ist eine abstrakte Stahlkonstruktion und bis zu sechs Meter hoch.
- Skulptur: „Blau-Bogen-Wiese“ aus sechs verschiedenen Elementen aus pastellfarbener Keramik von Lesli Robbins. Dargestellt wird ein Pavillon mit fünf Säulen und Sitzbänken in verschiedenen Größen.
Weiterführende Informationen gibt es hier: de.wikipedia.org/wiki/Menschenlandschaft_Berlin
Fotos: Ralf A. Hanke |
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