| Oktober 2010 |
| Der Wrangelkiezwanderer - 2010 | |
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Der Herbst hat diese Woche sein hässliches Gesicht gezeigt. 25.-31.10.2010
LeckerAm Samstag gab es wieder die Gelegenheit ein kulturelles Highlight zu genießen. Im Eiszeit- Kino gab es Film, Vortrag und Essen. Diesmal freuten wir uns an Fritz Langs ‘M’, den einführenden Worten vorneweg und Schweinebraten mittendrinn.
Schmeckt nichtAn einem neuen Haus im Kiez fand ich eine nette Parole. Ob das nun unfreiwillig Yuppipisse oder Kinderkacke ist, möge jeder selbst entscheiden. Interessant in dem Zusammenhang vielleicht ein anderes Bild, aus dem ich auch einen Ausschnitt zeige.
Der Herbst geht in die zweite Runde und bald liegen die goldenen Tage hinter uns und deren Pracht als gebundenes CO2 zu unseren Füßen. Draussen wird’s feindlich.
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18.-24.10.2010
UmgegrabenDer Umbau des Teichs am Görlitzer Platz nimmt weiter Formen an. Der Weg ist nun zu einem guten Teil zurückgebaut. Am Nordufer wird der Weg wohl einer Art Strand weichen. Das empfinde ich als eine doppelt gute Idee, da der alte Strand im künftige ‘Vogelschutzgebiet’ liegt und der Teich in diesem Bereich großen Sanierungsbedarf hatte.
UmgebundenWas für einen Unterschied doch so eine Krawatte macht. Kleidungskultur im Straßenraum, am Straßenbaum. Die macht aus einem Mann einen Menschen - und aus einer Laterne? Ich weiß es nicht und freue mich trotzdem.
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11.-17.10.2010 Bunt gemachtDas auffälligste Ereignis der Woche ist bestimmt das 'Festival of Lights'. Berlinweit werden bekannte Bauten, zehn Nächte lang von 19-24 Uhr, farbig beleuchtet. Wie in den Jahren zuvor ist auch die wahrscheinlich schönste Brücke Berlins, die Oberbaumbrücke, unter den illuminierten Wahrzeichen. Diesmal kann man die Besucher, Benutzer und Bewohner der Brücke in heftigem Blau erleben.
Bunt gewordenDer Herbst ist in vollem Gange. Die Nachttemperaturen nähern sich dem Gefrierpunkt, die Regentage werden richtig grau, aber wenn etwas Licht auf die Sache fällt, ist der Herbst auch hier die prächtigste Jahreszeit.
Zu bunt gewordenDer Monsterkokon ist in der Zwischenzeit verschwunden. Ob das Teil geschlüpft ist und was daraus wurde, ist mir nicht bekannt.
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04.-10.10.2010 ZwischennutzerAm Montag wurde die Besetzung des ehemaligen “Farben-Sachse”- Ladens von der Polizei beendet. Nun wird hier ein weiteres asiatisches Lokal um die Touristen buhlen. Ich bin gespannt, ob das sich die neue Miete lange leisten können wird. Das Subways auf der anderen Seite hat es ja nicht geschafft...
BankenkriseMir fiel auf, dass die neue, schicke Bank am Ende der Görlitzer Straße so selten besetzt ist. Eine spontane Umfrage brachte das Ergebnis: Sie ist viel zu unbequem. Ein Test mit meiner Frau verdeutlicht das Problem: Die neue Bank ist zu hoch, zu kantig und unbequem gewinkelt. Ein normal großer Mensch kommt mit seinen Füßen nicht auf den Boden. Die Anwesenden nahmen es mit Humor: Einer meinte, wenn die Bank bequem wäre, würde sie gleich zerstört werden.
Pimp your ParadiseDie Umgestaltung des Teichs im Görlitzer Park geht weiter. Das Geld, das aus dem Fördertopf für den Stadumbau-West in den Teich am Görli schwappte, hat hier leider nichts wirklich gutes gebracht. Um den entstandenen Raubbau an der Natur zu entschädigen, wird jetzt ein Teil des Teichs für Menschen unzugänglich gestaltet. Da muss nochmal der Bagger ran. Ob sie den undichten Teich gleich mitsanieren?
Ein Objekt, ein Objekt!Es sieht aus, als hätte ein godzillagroßes Insekt sich zum Verpuppen an ein Straßenschild geheftet. Mal sehen, was sich da entpuppt - ein Schmetterling oder Godzillas Kollegin Mothra doch eher nicht. Aber der Gedanke, welche Metamorphose wohl ein Einkaufswagen durchmachen könnte, hat schon eine gewisse Tiefe. Das gefällt mir.
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